Berliner Virchow Klinikum Krankenhaus

Rate this item
(3 votes)
Posted by on January 18, 2012

 Berliner Virchow Klinikum Krankenhaus vom 11.05.2013 - 04.06.2013

 

Arne-William geboren am 20. Januar 2011 (Do) und am 11. Mai 2013 ( Sa ) um 19.40

 

 drei Wochen waren wir Tag und Nacht auf der Kinder ITS im Berliner Virchow Krankenhaus:

 

  1. Woche 11.Mai (Sa) bis 19.Mai (So):

    -11. Mai. 2013 um 19.40 Uhr , dein kleines Herzchen schlägt wieder kräftig nach zwei Stunden wiederbelebung

    - Körpertemperatur von 28 °C auf 34,5 °C erwärmt, gut überstanden, d.h. Keine Gehirnanschwellung

    -der Bauch bläht auf...wir beten

    -Bluttransfusion und Blutplasma waren gut

    -alle Organe bis auf den Darm und Lunge funktionieren wieder

    -Blutwerte unter diesen Umständen waren ok

    -Info, Lunge und Darm können erst funktionieren, wenn die Narkose aus dem Körper ist

     

  2. Woche 20.Mai (Mo) bis 26.Mai (So)

    -der Bauch schwillt langsam ab

    -langsame Körpererwärmung von 34,5 bis 35,5 °C, Ultraschalluntersuchung zeigte keine Gehirnanschwellung, deshalb weitere langsame Körpererwärmung Tag für Tag

    -Antibiotika langsam weniger (gegen Lungenentzündung)

    -weitere Bluttransfusion i.o.

    -langsames Verringern der Schlaf-/ Narkosemittel

    -am 21. Mai unser 3. Hochzeitstag, wir gehen in die Kapelle zum beten und zur Krankenhausseelsorge Fr.  Lüneburg

    -am 22.Mai habe wir das Gefühl, dass du mit deiner Hand leicht unsere Hand drückst

    -am 23. Mai hast du es geschafft, die 37,5 °C Körpertemperatur sind erreicht, keine Gehirnanschwellung, d.h. die Ultraschalluntersuchung zeigte das der Blutstrom im Gehirn gut fließt, kein Gehirndruck entstanden

    -wir spüren weiterhin einen leichten Fingerdruck

    -am 24.Mai Absetzung des Narkosemittels

    -die Lunge arbeitet mehr und mehr mit („Triggern“), leichte Lungentätigkeit auf der Beatmungsmaschine zu sehen

    -Hände und Zehen kannst du kurz bewegen

    -nun kommt die Physiotherapie jeden Tag vorbei, die Schulter kannst du ranziehen und wegdrücken,du stemmst dich fest mit deiner Hand in meine Hand, die Atemübungen machst du gut mit

    -der Puls geht hoch, wenn wir oder die Oma`s und Opa`s mit dir reden

    -am 25.Mai hast du mittags das linke Auge halb geöffnet und selbst wieder geschlossen!!!

     

  3. Woche 27.Mai (Mo) bis 02.Juni (So)

    -du bewegst deutlich die Zehen und Finger (beide Seiten)

    -tiefe Seufzer

    -beim Hör- und Reflextest hast du dich richtig aufgeregt, der Puls schoss in die Höhe

    -am 27.Mai bei der Physiotherapie kannst du die Arme ranziehen und drückst mit dem Fuss gegen Mamas/Papas Hand und nach vier tiefen Atemzügen hast du deinen ganzen Körper bewegt

    -die Pupillen reagieren auf Lichtreize

    -Lunge atmet länger mit

    -am 28.Mai drei mal Mund auf und zu

    -beim Umlagern hast du solange mit der Schulter gedrückt, bis du bequeme liegst

    -endlich „kacki“ gemacht!!!

    -noch kein schlucken, saugen, husten

    -am 29.Mai OP, Luftröhrenschnitt und Magensonde, keine Schläuche mehr im Gesicht

    -am 30.Mai endlich dürfen wir dich im Arm halten, stundenlang haben wir im Schaukelstuhl gesessen und gekuschelt, deine Atmung ging sofort besser!!! Und Info das es zur REHA am 4.Juni geht

    -Papa angepullert

    -lange, nette Gespräche mit Fr.Dr. Kubinski und Fr.Dr. Wendt geführt, sowie mit Schwester Jana und Schwester Susanne, sie haben dich wiederbelebt

    -du hast versucht das Augenlid zuzudrücken, als Augensalbe gegeben wurde

    -zwei Stunden allein geatmet, dann Pause, dann nochmal für 6 Stunden allein geatmet

    -hatte das Gefühl das du den Kopf etwas drehst, beim kuscheln in Mamas Arm

    -Freunde kamen zu Besuch, Alina, Nadja, Anika und Ingo, die Manus

    -am 1.Juni kam Onkel Marcel aus Stockholm dich besuchen und Cousine Vega hat für dich ein Bild gemalt

    -am 2.Juni Mama und Papa erstes mal zuhause seit dem Unfall, zum Tasche packen für die Reha, die Omas und Tante Melanie passen auf dich auf

    -Atemtraining 6 Stunden

    -am 3.Juni gekackert ohne Hilfsmittel und wieder fünf Stunden allein geatmet

    -bei der Physiotherapie bewegst du kraftvoller Arme, Beine und etwas den Kopf

    -stundenlang bei Mama und Papa im Arm gekuschelt und Papa liest alle Märchen der Gebrüder Grimm vor

    -4.Juni ABFAHRT nach Brandenburg an der Havel in Hohenstücken zur Reha Helios Klinik,

    die Fahrt verlief gut im DRK Rettungswagen mit Blaulicht, eine Stunde Fahrzeit ca. 100km,

    der Rettungsassistent stellte sich vor, Hr. Torsten Haeger, er erzählte das es Zufall sei

    das er uns fährt, denn er war auch derjenige, der am Unfalltag im Rettungshubschrauber versucht hatte, dich zu reanimieren und es freute ihn sehr das du nun zur REHA fährst.

    -Ankunft, ausruhen im Intensivzimmer auf der Frühreha

 

 

 

JEDEN TAG KAM DIE FAMILIE INS KRANKENHAUS

 

 

Leave a comment

Make sure you enter the (*) required information where indicated. HTML code is not allowed.

Kategorien