News

2018/2019

Thursday, 29 November 2018 22:47

 Hallo ,

ich bin der kleine, liebe Arne-William (7) und suche zur Verstärkung des überaus netten Intensivpflegeteams ein(e) verantwortungsvolle(n), nette(n) Kinderkrankenschwester/pfleger oder Krankenschwester/pfleger in der Häuslichkeit , Teilzeit oder Vollzeit im nördlichen Berliner Raum.

Bei Interesse bitte bei Elite-das Pflegeteam melden

Zeitungsartikel MAZ Januar 2019

Thursday, 29 November 2018 19:41

https://m.facebook.com/story.php?story_fbid=1503912463073959&id=418045574993992

 

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Der siebenjährige Arne-William (l.) mit seiner neugeborenen Schwester Ylvie Marie.Quelle: Privat
18:24  17.01.2019

 

Hohen Neuendorf

Zwischen Schock und Ärger, aber auch großer Freude schwanken gegenwärtig die Eltern von Arne-William aus Hohen NeuendorfDer Siebenjährige liegt seit mehr als fünf Jahren nach einem Badeunfall im Wachkoma. Unermüdlich wirbeln seine Eltern Maria und Sven Neuenfeldseitdem, um ihrem Sohn neben der Pflege auch jedwede Therapieangebote zu ermöglichen, die seinen Zustand verbessern könnten. Große Hoffnung setzen die Hohen Neuendorfer dabei auf die Adeli-Therapie in einer Klinik in der Slowakei, die auch für Kinder mit schweren neurologischen Hirnverletzungen wie Arne-William möglich ist.

 

Seit Monaten geplante Reise sollte April 2019 stattfinden

Seit Monaten planen die Eltern die Reise. Stattfinden soll sie im April 2019. Doch vor wenigen Tagen flatterte eine Ablehnung des Therapieantrags seitens der Krankenkasse ins Haus. „Traurig und enttäuscht“ sind sie, sagt Maria Neuenfeld. Die Begründung für das Nein? „Es gebe keine Erfahrung darüber. Und das, obwohl es die Therapie seit Anfang der neunziger Jahre gibt. Länder wie die USARussland und die Slowakei haben sie in ihrem Gesundheitssystem aufgenommen und genehmigt.“ In Europa ist die Therapie ausschließlich in der Slowakei möglich. Spezielle Elemente lösen dabei Bewegungen aus, die verstärkt Signale ans Gehirn schicken, die dort gespeichert werden. Bei erneuten Bewegung ruft das Hirn die nötigen Signale zur Ausführung wieder ab, dadurch können Patienten neue Bewegungen lernen. Gleichzeitig soll die Intensivbehandlung der Linderung vorliegender Erkrankungen und der Verhinderung von Folgekrankheiten dienen.

 
 

Wird Gesundheitsminister Jens Spahn helfen?

Aufgeben wollen Maria und Sven Neuenfeld daher noch längst nicht. „Gegen die Entscheidung der Kasse legen wir Widerspruch ein. Außerdem wenden wir uns direkt an Gesundheitsminister Jens Spahn und bitten ihn um Unterstützung“, sagen sie über das geplante Schreiben an den Chef des Gesundheitsministeriums. „Vielleicht kann er diese Therapie zur Kassenleistung machen. Laut Medien setzt er sich ja dafür ein, Methoden in die Versorgung aufzunehmen, die bisher keine Anerkennung eines diagnostischen oder therapeutischen Nutzens bei den deutschen Krankenkassen gefunden haben.“ Eine vergleichbare intensivtherapeutische Maßnahme werde in Deutschland laut Maria Neuenfeld nicht angeboten. Hinzu kommt: „Die Behandlungskosten im Adeli Medical Center liegen unterhalb vergleichbarer Kosten in Deutschland, trotz therapeutischer Mehrleistung“.

„Nervig und traurig, dass man die wertvolle Zeit für so etwas opfern muss“

Entsprechend groß ist die Enttäuschung über die Ablehnung durch die Krankenkasse: „Arne hat laut der Erkrankung keine hohe Lebenserwartung. Niemand kann uns sagen, wie viel Zeit wir noch miteinander haben werden. Es ist so nervig und traurig, dass man die wertvolle Zeit für so etwas opfern muss“, fasst Maria Neuenfeld die aktuelle Gemütslage zusammen. Immer wieder hat die Familie mit Unwägbarkeiten zu kämpfen. So wurde ihr vor einem Jahr vor der Haustür das speziell für Arne-William umgebaute Familienfahrzeug gestohlen. Die Adeli-Therapie wollen die Neuenfelds mit ihrem Sohn trotzdem durchführen. Zumal die Klinikärzte in der SlowakeiArne-Williams Teilnahme bereits zugestimmt haben. Zahlen müsste die Familie nach aktuellem Stand alles selbst. Mit rund 8000 Euro Kosten rechnen Maria und Sven Neuenfeld, die sie zum Teil aus Spendengeldern bestreiten müssten.

 

Grenzenlose Freude über Familienneuzugang Ylvie Marie

Neben allem Kummer gibt es für die Familie seit einigen Wochen dennoch auch große Freude. Im Dezember kam Töchterchen Ylvie Marie zur Welt. „Gesund und munter“, erzählt Nun-Dreifachmama Maria Neuenfeld, die zudem ganz besonders stolz ist: „Jetzt bin ich nicht mehr allein im Männerhaushalt“, schmunzelt sie.

Von Nadine Bieneck

Leichtathletik Hohen Neuendorf 2017/2018 Zwergensportfest

Thursday, 29 November 2018 22:42

MAZ

This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it." border="0" alt="Kassenwartin Martina Hörrlein (r.) und Leichtathletik-Abteilungsleiterin Kerstin Paech (l.) übergeben den symbolischen Scheck an Maria Neuenfeld." title="Kassenwartin Martina Hörrlein (r.) und Leichtathletik-Abteilungsleiterin Kerstin Paech (l.) übergeben den symbolischen Scheck an Maria Neuenfeld." width="100%" height="100%" style="height: auto; vertical-align: middle; position: relative; top: 80px; transform: translateY(-50%);" data-copyright="Helge Treichel" />
Kassenwartin Martina Hörrlein (r.) und Leichtathletik-Abteilungsleiterin Kerstin Paech (l.) übergeben den symbolischen Scheck an Maria Neuenfeld. Quelle: Helge Treichel
18:54  13.10.2017
Hohen Neuendorf

Das war eine schöne Überraschung für Mama Maria Neuenfeld: Gut 2200 Euro weist der symbolische Scheck aus, den ihr Kerstin Paech und Martina Hörrleinvom SV electronic am Donnerstagabend überreichten. Die Summe war beim traditionellen Zwergensportfest am 3. Oktober für ihren schwerbehinderten Sohn Arne William (6) gespendet worden. 

120 Mädchen und Jungen im Alter zwischen vier und neun Jahren hatten an dem Benefiz-Zwergensportfest teilgenommen, das seit 27 Jahren von den Hohen Neuendorfer Leichtathleten ausgerichtet wird. In die Spendenkasse ist allerdings nicht nur das Startgeld von einem Euro pro Kind geflossen. Auch die Erlöse vom Kuchenbasar, Glücksrad und vom Schminkstand der Integrationskita Spatzennest aus Hennigsdorf, in der Arne-William betreut wird, trugen zum Spendenergebnis maßgeblich bei.

 
 

Dass in diesem Jahr für Arne gespendet wurde, hat vielerlei Gründe. Die Physiotherapeutin des Jungen sei als Trainerin auch für den Verein tätig, sagt Kerstin Paech. Und hätte er nicht den Unfall gehabt, würde er vielleicht sogar mittrainieren. Arne war im Mai 2013 in einen Pool gefallen und beinahe ertrunken. Die Retter konnten ihn wiederbeleben, doch der Sauerstoffmangel hatte sein Gehirn bereits geschädigt. Arne ist seitdem noch nicht wieder vollständig aus dem Wachkoma erwacht. Um ihm eine Delfintherapie zu ermöglichen hatte es eine große Welle der Hilfsbereitschaft gegeben.

Die Freude bei Maria Neuenfeld war riesig. Das Geld sei für eine weitere Behandlung gedacht, von der sich die Eltern große Fortschritte beim Überwinden des Wachkomas erhoffen, sagt sie (MAZ berichtete). Gemeint ist eine „Hyperbare Sauerstofftherapie“ mit denen der US-amerikanische Arzt Paul G. Harch inzwischen 49 Kinder erfolgreich behandelt habe. Er habe die Hoffnung geäußert, dass seine Methode auch bei deutschen Ärzten auf mehr Interesse stößt. Rund 9000 Euro werden allein für die Behandlung benötigt. Alternativ komme auch die Adeli-Therapie in Frage, eine intensive Neurorehabilitation in einer Klinik in der Slowakei.

 

Die Spendensammlung sei bislang schleppend angelaufen, sagt Marian Neuenfeld: „Wir bräuchten die Hilfe eines Vereins, der das Geld verwaltet und Spendenquittungen ausstellen kann.“ Allerdings hätten jetzt auch älteren Kinder vom SV electronic von der Sache erfahren und eine eigene Aktion geplant, freut sich die Mutter. Leider sei Arne erkältet, sodass er bei der Spendenübergabe während des Trainings auf dem Sportplatz nicht dabei sein konnte.

Von Helge Treichel

Ersatzauto für Arne nach Diebstahl Januar 2018

Thursday, 29 November 2018 15:11

 

http://m.maz-online.de/Lokales/Oberhavel/Ein-neues-Auto-fuer-Arne

https://www.moz.de/artikel-ansicht/dg/0/1/1636851/

 

Donnerstag, 08. Februar 2018

Lokales Oberhavel

 

Hohen Neuendorf Ein neues Auto für Arne

 

Nach Diebstahl ihres behindertengerechten Multivans am 5. Januar 2018 in Hohen Neuendorf ist Familie Neuenfeld vorerst wieder mobil. Ausgestanden ist das Problem jedoch noch lange nicht. So lehnt die Versicherung gegenwärtig die Erstattung der gestohlenen Rollstuhlrampe ab.

 

Lichtblick für Familie Neuendorf: Bis Ende April stellt ein Unternehmen übergangsweise ein eigens umgebautes Fahrzeug zur Verfügung. 

 

Quelle: Helge Treichet

 

 Artikel veröffentlicht:20:40 Uhr08.02.2018

 

Hohen Neuendorf. Der Autoklau von Familie Neuendorf aus Hohen Neuendorf Anfang Januar des Jahres (MAZ berichtete) sorgte bundesweit für Aufregung. Seit einem Badeunfall im Mai 2013 liegt der inzwischen siebenjährige Sohn Arne im Wachkoma. Mit dem VW T5 Multivan hatten die Eltern regelmäßig Krankenhaus- und Behandlungstransporte ihres Kindes unternommen. Wer also stiehlt einer Familie mit schwerbehindertem Kind das dringend benötigte Fahrzeug? Die Anteilnahme war groß, die Suchmeldung nach dem Multivan, angepasst mit einer Rampe für Arnes Rollstuhl, wurde hundertfach geteilt. „Die Resonanz, die damals auf uns einprasselte, war überwältigend“, erinnert sich die zweifache Mutter, Maria Neuenfeld, an den 5. Januar. „Die Situation war für uns schrecklich. Ohne Auto sind wir aufgeschmissen. Die vielen positiven Rückmeldungen haben uns in dieser Zeit viel Kraft gegeben.“

 

Versicherung kann erst nach vier Wochen tätig werden

 

Erst nach vier Wochen Fahndung durch die Polizei konnte die Versicherung tätig werden, berichtet Vater Sven Neuenfeld. Die vier Wochen sind seit Montag dieser Woche verstrichen. „Von dem Auto gibt es nach wie vor keine Spur. Die Fahndung blieb bis heute erfolglos“, erklärt Pressesprecherin Dörte Röhrs von der Polizei.

 

Firma aus Baden-Württemberg stellt vorübergehend Auto bereit

 

Das Echo zu dem gestohlenen Wagen über die Grenzen Oberhavels hinaus sorgte unterdessen für ganz praktische Hilfe. Der TV-Sender RTL sei darauf aufmerksam geworden und habe sich auf die Suche nach einem Ersatzfahrzeug gemacht, erzählt Sven Neuenfeld. So zog am Dienstag ein Ford Tourneo bei der Familie ein, den die Firma Paravan aus Pfronstetten (Baden-Württemberg) vorübergehend bis Ende April zur Verfügung stellt. “Wieder mobil zu sein, nimmt uns eine riesige Last von den Schultern“, berichtet der Familienvater erleichtert.

 

Denn die Klärung mit der Versicherung sei noch lange nicht ausgestanden. Für knapp 35 000 Euro hatten Neuenfelds das Auto vor einem guten Jahr erworben. Bezahlt von Arnes Rente. „Wir zahlen das Auto weiter ab, auch wenn wir es nicht mehr haben“. Aktuell laufen die „nicht immer einfachen“ Gespräche mit der Versicherung. So werden „die Kosten für die im Auto befindliche und ebenfalls gestohlene Rollstuhlrampe wohl nicht übernommen, da diese laut Versicherung nicht zum Auto gehöre“, berichtet Sven Neuenfeld.

 

Verein „Carpe Diem“ unterstützt Familie zukünftig

 

Hilfe versprechen sich Neuenfelds, die bis zum Diebstahl des Familienwagens Geld für eine Sauerstofftherapie ihres schwerkranken Sohnes gesammelt hatten („Davon müssen wir uns jetzt erst einmal verabschieden. Die Mobilität für Arne hat Priorität.“) zukünftig über die Zusammenarbeit mit dem Verein Carpe Diem e.V. „Die Mitarbeiter kamen im Oktober 2017 auf uns zu, haben sich Arnes Wohnsituation angeschaut und geschaut, wo sie helfen können“, berichtet Maria Neuenfeld. “Bislang haben wir uns um alles allein gekümmert.“ Das koste Zeit, „die uns für unser Kind fehlt.“ Auch sei über den Verein die Ausstellung von Quittungen für Spenden einfacher. Und die wird Familie Neuenfeld für die Anschaffung eines neuen, behindertengerechten Familienwagens wohl brauchen.

 

Der Parkplatz vor Neuenfelds Haus bleibt vorerst leer. „Das Auto steht über Nacht auf dem Grundstück unserer Eltern. So einen Schreck wie im Januar möchten wir nie wieder erleben“, sagt Maria Neuenfeld. Sobald die zweifache Mutter – sie laboriert ebenso wie ihre Söhne Arne und Sören aktuell an einer schweren Erkältung – wieder fit ist, soll es den ersten Ausflug mit dem neuen Auto geben: „In den Zoo oder an die Ostsee.“

 

Hintergrund: Carpe Diem e.V.

 

Der Verein „Carpe Diem e.V.“ wurde von Menschen gegründet, die sich besonders dem Schicksal schwerst- und chronisch kranker Kinder widmen und in ihrer Freizeit ehrenamtlich Hilfe leisten. „Die kranken Kinder nicht alleine lassen, den Familien Mut und Kraft zu schenken, ist unser erklärtes Ziel“, schreibt der Verein auf seiner Website. Mit Spenden sollen professionelle Hilfe und gezielte Therapien für kranke Kind, Eltern und Geschwister, die „einem enormen psychischen und physischen Druck ausgesetzt“ sind geholfen werden, damit diese nicht an ihrem Schicksal zerbrechen.

 

Von Nadine Bieneck

 

Jahresrückblick 2015

Sunday, 03 January 2016 09:17

Jahresüberblick 2015

Benefiz Fussballtunier

Wednesday, 04 June 2014 02:00

Benefiz Fussballtunier in der Niederheide 

Kuchenbasar Klasse 6c Fontanegrundschule Hennigsdorf

Sunday, 30 March 2014 01:20

Spendenkuchenbasar in der Fontane-Grundschule von der Klasse 6c in Hennigsdorf am 26.02.2014

Rehaklinik Hohenstücken in Brbg a.d.Havel

Friday, 07 March 2014 23:17

 Hohenstücken Rehaklinik

Autodiebstahl Januar 2018

Thursday, 29 November 2018 06:00

 

 HOHEN NEUENDORF

Ganz Deutschland steht den sechsjährigen Kind Arne zur Seite: Nach dem Diebstahl seines Spezial-Fahrzeugs vom Behinderten-Parkplatz läuft eine riesige Such-Aktion an. Freiwillige im ganzen Bundesgebiet und sogar im Ausland sind auf der Spur des VW-Transporters.

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Der kleine Arne William (6) liegt seit fünf Jahren im Wachkoma.

Foto: 

Neuenfeld

Die dreiste Straftat macht viele Menschen fassungslos: In der letzten Wocheverschwand der behindertengerecht umgebaute Multivan der Familie Neuenfeld. Sohn Arne liegt seit einem Swimmingpool-Unfall vor fünf Jahren im Wachkoma. Ohne das Spezial-Mobil kann er nicht vom Elternhaus in Hohen Neuendorf zu Terminen ins Virchow Klinikum gebracht werden.

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Vater Sven Neuenfeld und Mutter Maria kümmern sich liebevoll um Sohn Arne. Er ist im Wachkoma, seit er vor Jahren in einen Swimmingpool stürzte und fast ertrank.

Foto: 

Neuenfeld

Doch im Internet startet nun eine große Solidaritätswelle: Immer mehr Leute teilen die private Suchmeldung mit dem Fahrzeug-Foto bei Facebook – und hinterlassen in den Kommentaren ihren Wohnort samt Postleitzahl. „Geteilt in 47809 Krefeld“, „Geteilt in 97887 Wertheim“, „Geteilt in 79341 Kenzingen“. Auch Berlin, Hamburg, Bremen, Düsseldorf, Herten (NRW) und Koblenz sind dabei, dazu Orte in Schleswig-Holstein, Baden-Württemberg, Sachsen, sogar in Österreich, der Schweiz und Schweden. Insgesamt wurde die Such-Meldung über 3100 Mal geteilt.

„Die Nachricht verbreitet sich durch ganz Europa – bis nach Griechenland“, sagt Arnes Vater Sven Neuenfeld. Er sei sehr dankbar für die Solidarität und habe das Gefühl, „dass sich die Diebe warm anziehen können“. Nicht zutreffend ist leider das Web-Gerücht, dass der Van (Kennzeichen: OHV-SF979) gefunden wurde. Eine Polizeisprecherin: „Das Fahrzeug ist weiterhin in der Fahndung.“

Alle hoffen nun, dass das Spezialmobil bis zu Arnes siebtem Geburtstag am 20. Januar wieder auftaucht. Wer es sichtet, sollte rasch die Polizei rufen.

 

MOZ

Burkhard Keeve/ 05.01.2018, 16:27 Uhr
Hohen Neuendorf (OGA) Familie Neuenfeld ist schockiert. Ihr Wagen ist von Autodieben direkt vom Behindertenparkplatz vor der Haustür gestohlen worden. Das Fahrzeug wird für ihren im Wachkoma liegenden sechsjährigen Sohn Arne William dringend benötigt.

Die Tatzeit können die Arnes Eltern, Maria und Sven Neuenfeld, klar begrenzen. "Ich bin um halb eins ins Bett gegangen, da stand der Wagen noch da", sagt Sven Neuenfeld. Seine Frau sei am Freitagmorgen um vier Uhr wach geworden, weil ihr kleiner Sohn Sören Hunger hatte. Sie habe zufällig aus dem Fenster geschaut und gesehen, dass das Auto - ein eigens für den bewegungsunfähigen Arne umgebauter VW T 5 - nicht mehr da war. Sofort wurde die Polizei informiert.

"Wir sind noch ganz perplex und betroffen", sagt Sven Neuenfeld. Das Auto hatte die Familie erst vor gut einem Jahr gekauft und behindertengerecht mit einer Rollstuhlrampe ausgebaut. Die Kosten beziffert Sven Neuenfeld auf zusammen 35000Euro. Die Anschaffung sei dringend notwendig gewesen, weil Arne immer größer wurde und das alte Auto zu klein für ihn geworden war. "Wir sind viel mit ihm unterwegs, zum Arzt oder zum Krankenhaus", so Sven Neuendorf. "Mit dem T5 waren wir mobil und mussten nicht immer einen Krankentransporter anfordern. Jetzt dauert es mindestens vier Wochen, bis an Ersatz gedacht werden kann. So lange wird von der Polizei nach dem Fahrzeug gefahndet, erst dann schaltet sich die Versicherung ein. "Das ist alles so ärgerlich", sagt Sven Neuenfeld. Nicht nur das Auto und die Mobilität seien weg. Jetzt gebe es viel Rennerei mit den Behörden. Denn auch der Behindertenausweis von Arne mit Foto des Sechsjährigen, der wegen dem Behindertenparkplatz vorn auf dem Armaturenbrett lag, ist weg. "Ich bin stinkwütend. Wahrscheinlich landet alles irgendwo im Wald."

Traurig ist die Familie auch, weil Möbel, die Maria Neuenfeld tags zuvor fürs Kinderzimmer gekauft hatte, noch im Wagen waren - genauso wie etliche Angelruten und -rollen.

Benefizunterstützung vom SV Grün Weiss Bergfelde

Sunday, 02 March 2014 16:12

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